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Anforderungen an Aussteller

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High-Fashion, Luxus und Design in Verbindung mit Nachhaltigkeit – im Greenshowroom werden ausgewählte Kollektionen gezeigt, die diese Attribute vereinen: Mode, Accessoires, Beauty und Lifestyleprodukte. Bereits seit 2009 findet die B2B Messe während der Berlin Fashion Week statt und ist zum festen Bestandteil des Berliner Modekalenders geworden.

Die internationale Fachmesse für exklusives nachhaltiges Design aus den Bereichen Mode und Accessoires wird im Juli 2014 zum zehnten Mal ihre Tore öffnen. Zum Jubiläum zieht der Greenshowroom mit einem neuen Raumkonzept zurück ins Hotel Adlon Kempinski. Während der dreitägigen Fachmesse werden die Showrooms nicht mehr wie zuletzt in Hotelsuiten untergebracht sein. Stattdessen wird sich das Messekonzept räumlich öffnen und größere Räume belegen: Die so genannten Berliner Salons (Linden-, Kamin-, Berlin-, Brandenburg- und Bundeszimmer) werden als Präsentationsfläche für die ausstellenden Labels dienen. Die Salonshow, ein Offsite- Event der Mercedes-Benz Fashion Week, wird im größten Saal des Hotels, dem Ballsaal, stattfinden.

Als eine der wenigen Veranstaltungen in Berlin, freuen wir uns, offizieller Partner der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin zu sein. Die Partnerschaft beinhaltet einen Slot im Schauen-Kalender, die Kommunikation unserer Salonshow als ein Offsite-Event durch die Organisation der Fashion Week und die Einbindung in den offiziellen Shuttle Service, der unsere Messe im Hotel Adlon Kempinski mit weiteren wichtigen Veranstaltungen der Fashion Week verbindet.

Um im Greenshowroom als Aussteller zugelassen zu werden, wird ein hohes Level an Design, Qualität und Innovation gefordert. Das Label soll klar im gehobenen Segment positioniert sein.

Um am Greenshowroom teilnehmen zu können, muss ein Unternehmen außerdem gewisse Voraussetzungen erfüllen. 70 % der Exponate müssen unseren Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. Darüber hinaus sollte der Aussteller in der Lage sein, mindestens einen ökologischen und einen sozialen Aspekt abzudecken. Der Aspekt der Transparenz kann dabei das soziale und ökologische Engagement untermauern. Unser Verständnis von Nachhaltigkeit in der Mode ist in Zusammenarbeit mit Get Changed! The Fair Fashion Network entwickelt worden.

Nachhaltig meint zum Beispiel:

ÖKOLOGISCHE ASPEKTE

Darunter verstehen wir Modehersteller, die die Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren – von den Rohstoffen und Zutaten über die Produktion bis hin zur Nutzung durch den Konsumenten und letztlich bis hin zur Entsorgung oder Wiederverwendung – zum Beispiel:

  • Verwendung von erneuerbaren Ressourcen entlang der Lieferkette
  • Vermeidung von Abfällen, die während der Fertigung und durch den Einsatz von Produkten anfallen
  • Vermeidung von toxischen Substanzen entlang der Lieferkette
  • Befolgen des Grundsatzes „Reduce, Reuse, Recycle or Compost“
  • Unterstützung von Forschung und Innovation nachhaltiger Produkte
SOZIALE ASPEKTE

Damit ist gemeint, dass Mode unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wird und eine nachhaltige Entwicklung fördert – zum Beispiel:

  • Einhaltung der ILO-Konventionen (International Labour Organisation)
  • Bezahlung von existenzsichernden Löhnen
  • Schutz des geistigen Eigentums
  • Unterstützung von Handwerk und traditionellen Fertigkeiten
  • Unterstützung von lokalen Märkten, Genossenschaften und innovativen Geschäftsmodellen
ASPEKTE DER TRANSPARENZ

Darunter verstehen wir Modeunternehmen, die ihre Tätigkeiten so transparent wie möglich gestalten, um ihre Lieferketten zu kontrollieren und nachhaltig weiter zu entwickeln – zum Beispiel:

  • Klare Kommunikation der Nachhaltigkeitsstrategie und aktive Teilnahme an Wissensaustausch und gemeinsamer Entwicklung z. B. durch Multi-Stakeholder-Dialoge
  • Kenntnis aller Lieferanten, die an der Produktion beteiligt sind, sowie die Bereitschaft, diese unter Wahrung der Vertraulichkeit zu nennen, um Angaben zur Nachhaltigkeit zu begründen
  • Unterstützung von Kooperativen und Initiativen, die sozialen und ökologischen Mehrwert schaffen